Die Gleichstellungsbeauftragte
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Gleichstellungskonzept der LMU

2016 bis 2020: Fünftes Gleichstellungskonzept

An der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU München) sind ca. 2.900 nichtwissenschaftliche Beschäftigte im Bereich des Wissenschaftsmanagements tätig. Die LMU München bekennt sich dazu, ihren Beschäftigten ein Arbeitsumfeld zu bieten, in dem sie sich in ihrer Vielfalt einbringen und ihr Potenzial entfalten können.

Das aktuelle Gleichstellungskonzept zum Download (PDF, 330 kB)

Der Gleichstellungsplan (Konzept) ist ein wesentliches Instrument der Personalplanung, insbesondere der Personalentwicklung und zur Gleichstellung von Frauen und Männern. § 11 BayGlG.

Nach Art. 5 des BayGlG ist die Grundlage des Gleichstellungskonzepts eine Beschreibung der Situation der weiblichen Beschäftigten im Vergleich zu den männlichen Beschäftigten. Hierfür sind die bisherigen Gleichstellungsmaßnahmen und gleichstellungsrelevanten Daten auszuwerten.

Die LMU sieht sich dem Verfassungsauftrag verpflichtet, die Gleichstellung von Frauen und Männern aktiv zu fördern und auf die Beseitigung bestehender Nachteile hinzuwirken. Die tatsächliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist noch nicht verwirklicht. Sie muss in Entscheidungsprozessen, in allen Bereichen und auf allen Ebenen umgesetzt werden.

In der Personalarbeit kommt der geschlechtergerechten Gestaltung der Personalentwicklung für die Umsetzung der Gleichstellung von Frauen und Männern eine besondere Bedeutung zu. Hier werden die Weichen für die berufliche Entwicklung gestellt. Dazu gehören die  berufliche Förderung und Weiterentwicklung, die Qualifikationen und Leistungsbeurteilungen der Beschäftigten, die Schulung der Personalverantwortlichen, sowie ein transparentes Personalauswahlverfahren.

Die Förderung der Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit ist ein wichtiger Teil der Gleichstellungsaufgabe. Auch im Zukunftskonzept LMUexcellent ist die Gleichstellung von Frauen und Männern als weitere Querschnittsaufgabe definiert.

Das Gleichstellungskonzept der LMU besteht aus der Bestandsaufnahme der aktuellen Situation und der Entwicklung im Personalbereich seit dem dritten Gleichstellungskonzept, sowie darauf aufbauend, den Zielvorgaben für die nächsten fünf Jahre. Das Konzept stellt dar, mit welchen Maßnahmen diese an der LMU erreicht werden sollen. Das Gleichstellungskonzept zeigt Handlungsfelder auf, in denen die LMU ihre besondere gesellschaftliche Verantwortung umsetzen kann, um das Ziel der Chancengleichheit zu erreichen. Es soll zukünftige Entwicklungen erfassen und Lösungen enthalten und sich nahtlos in eine Personalentwicklung einfügen.

Aus den Statistiken wird ersichtlich, dass der Anteil der Frauen an den einzelnen Beschäftigungsgruppen in vielen Bereichen höher ist als der Anteil der Männer. Im höheren Dienst des Beamtenverhältnisses und zum Teil auf Leitungsebene sind Frauen unterrepräsentiert. Hier besteht noch Handlungsbedarf. Allerdings konnten auf Leitungsebene Frauen seit dem Jahr 2004 ihren Anteil um 9,2 % verbessern. Vorteilhaft wirken sich hier die Erhöhung der Arbeitsflexibilität, die Schaffung von Wohnraumarbeitsplätzen sowie die neuen Möglichkeiten der Kinderbetreuung aus. Die weitere Verbesserung und der Ausbau der Kinderbetreuungsmöglichkeiten sind ein besonderes Anliegen der Universität.

Es besteht jederzeit die Möglichkeit, Anregungen für die Gleichstellungsarbeit bei der Hochschulleitung und der Gleichstellungsbeauftragten einzubringen.

Die Universität ist bestrebt, unter effektiver und flexibler Ausnutzung der gegenwärtigen und geplanten Konditionen die Gleichstellung von Frauen und Männern nach den Anforderungen des Gesetzes und der selbst gesetzten Ziele bestmöglich umzusetzen und zur gelebten Realität wachsen zu lassen. Das Gleichstellungskonzept ist unter "downloads" einzusehen.

Unter den Downloads finden Sie außerdem wichtige Informationen zum Thema Gleichstellung:

  • Einen Überblick über die Entwicklungen und Veränderungen bei der Gleichstellung von Frauen und Männern im öffentlichen Dienst zeigt der  „Vierte Bericht der bayerischen Staatsregierung“ auf.
  • Die Ergebnisse einer Untersuchung die aufzeigt, welch hohes wirtschaftliches Potenzial  in einer Gleichstellung der Geschlechter liegt und unverzichtbarer  Bestandteil einer modernen Innovationspolitik ist, gehen aus dem „Gutachten der Sachverständigenkommission zum ersten Gleichstellungsbericht der Bundesregierung" hervor.
  • Das Projekt "Hochschulische Gleichstellungsstrukturen im Wandel" gibt Auskunft zur Verankerung der Gleichstellungspolitik an Hochschulen.